Freitag, 23 Oktober 2020
Was ist der Puls der Zeit?

Nanu, wer schreibt denn da?

Egal ob Neujahrsfeste auf der ganzen Welt, G20 oder der einfache Stammtisch in der Nachbarskneipe – Ich lebe am Puls der Zeit und möchte dir diese Eindrücke weitergeben.

Doch was ist jetzt meine Rolle? Ich möchte eine neue Art von Journalismus schaffen. Und dafür brauche ich dich! Ich bin eine junge, eigenständige Frau, die sich keinen finanziellen Nutzen aus diesem Blog macht.

Ich wage das Experiment dich zu meinem Mittelpunkt zu machen.

Schließlich bist du der Leser, und ohne dich gibt es keinen Journalismus. Ich möchte dich nicht nur kennen lernen, sondern auch von dir lernen. Mein Ziel ist es zu verstehen, was dich bewegt. Welche Themen dich ansprechen. Was du optimieren würdest. Und was dich zur Weißglut bringt!

Ich betreibe alternativen Journalismus. Was das ist? Ganz einfach:

Journalisten stehen unter Einfluss, ob sie es wollen oder nicht. Redakteure, sowie Journalisten, ob an Büchern, in Zeitungen, oder Online-Portalen tätig, werden finanziert. Die Investoren sind der Mittelpunkt – und für sie wird geschrieben. Logisch, sonst kann der Journalist schließlich nicht überleben. Viele Medien werden vom Staat mitfinanziert. Daher werden Nachrichten nur aus einer Perspektive gezeigt, die den Staat nicht in Bedrängnis bringt. Jedoch entstehen Folgen. Du wirst jene Auswirkungen unter den Begriffen wie „Lügenpresse“ oder „Fake-News“ kennen. Die Nachricht wird verfälscht. Entweder, um mehr Leser zu erzielen, oder um dem Investor gerecht zu werden. Dass die Presse somit an Glaubwürdigkeit verliert, ist verständlich. Und auch gerechtfertigt!

Ich möchte aus diesen Fehlern lernen und den Journalismus auf eine neue Ebene heben. Aus diesem Grund ist deine Meinung das Wichtigste. Wir brechen das Eis. Wir greifen Themen auf, die als Tabu gehandhabt werden. Du kannst hier nicht nur werten, sondern deine Ideen einbringen. Du bestimmst, welche Artikel ich schreibe, bist der Kern meines Experiments und der Schlüssel zum Erfolg.

Bitte nutze diese Chance, um den Journalismus endlich wieder ertragbar zu gestalten!

Meine Rolle ist es, für alle unsichtbar zu bleiben. Sieh mich als einen Geist, der sich um deine Wünsche sorgt. Ich verkörpere die Wunderlampe, die du nur zu reiben brauchst. Ich schreibe hier für dich, und zwar nur für dich. Anders, als andere Journalisten, wirst du mich nicht aus meinen Texten herauslesen.

Ob ich mich verstecke? Nein, ganz im Gegenteil! Ich reiße das Ruder herum. Ich schwimme gegen den Strom. Meine Werte sind leserorientiert, nicht honoriert und somit unabhängig. Du kreierst. Ich führe aus.

Ich stehe unter keinem Einfluss. Dieses Experiment führe ich aus reiner Neugier. Und aus dem Wunsch, den Journalismus für alle zukünftigen Generationen wieder zu einem leserfreundlichen und vertrauenswürdigen Medium zu entwickeln.

Ich danke dir im Voraus für deine Hilfe. Ohne dich kann dieses Experiment nicht gelingen. Du kennst weitere Dinge, die dich am aktuellen Journalismus stören? Weitere Aspekte, die dich beschäftigen? Oder auch Kritik an diesem Experiment? Dann äußere deine Meinung und schreibe einen Kommentar. Ich freue mich über jedes Feedback. Dein Denken wird Teil meiner Auswertung.

Ich hoffe, dass du dir nun klar geworden ist, wie wichtig du hier bist. Und auch mir bist. Du bist schließlich mein Leser, mein Antrieb, und somit das Herzstück des Pulses der Zeit.

2 Comments

  • Hallo, ich denke, über Deinen Ansatz lässt sich trefflich streiten. Nimm’s nicht persönlich, aber ich glaube nicht, dass Du unter keinem Einfluss stehst. Das würde ja heißen, dass Du keine Meinungen, keine Vorlieben etc. hast. Ich glaube nicht an „objektiven“ Journalismus, denn alle Journalistinnen und Journalisten sind Menschen, und das sind Wesen, die subjektive Wahrnehmungen und Empfindungen haben, die wir auch nicht vollständig ausblenden oder abschneiden können. Du bist subjektiv, glaub mir. Ich bin es auch. Im Übrigen verstehe ich Deinen Ansatz noch nicht: Du schreibst, Du bist unabhängig. Und gleichzeitig lässt Du Dich von Deinen Leserinnen und Lesern beauftragen. Dann bist Du doch von ihnen abhängig? Freue mich über Erläuterungen.

    • Liebe Ulrike,

      ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut! In deiner Kritik sehe ich die Chance mich zu verbessern. Danke dafür! 🙂

      Gerne möchte ich Folgendes erläutern:
      Im Journalismus schreibt man heut zu Tage leider nicht nur für seinen Leser, sondern größtenteils für seinen Geldgeber. Dies bedeutet beispielsweise, dass der Chefredakteur bestimmt, ob ein Artikel gut ist und veröffentlicht wird, oder nicht. Zwar kann der Leser sich durch Kommentare oder Leserbriefe äußern, jedoch ist es dann schon „zu spät“. Außerdem sind staatlich finanzierte Medien (Bsp.: ARD) dazu genötigt, Meldungen aus einem Blickwinkel wiederzugeben, die dem Staat zu Gute kommt. Dies ist ein Mitgrund, dass ein Großteil des Bevölkerung den Medien nicht mehr traut. Diese Tatsachen haben mich nachdenklich gemacht und ich wollte das Experiment wagen, eine Alternative aufzuweisen.

      Ebenfalls habe ich den Eindruck, dass über die Köpfe der Leser „hinweg entschieden“ wird. Es gibt Themen, die vielfältig beleuchtet werden, und Themen, die kaum vertreten sind. Dies ist meine subjektive Wahrnehmung.
      Daher gebe ich meinem Leser die Möglichkeit, falls er sich für ein Thema interessiert, und gerne einen ehrlichen Bericht lesen würde, mich auf dieses Thema hinzuweisen. Ich schreibe schließlich für meinen Leser und möchte ihn an meinem Projekt Teil haben lassen. Ich möchte meinen Leser besser kennen lernen und wissen, was ihn bewegt und beschäftigt. Ich möchte Nähe zu ihm herstellen. Außerdem freue ich mich immer über Inspiration! 🙂
      Dies ist alles Teil meines Experimentes und muss nicht unbedingt angenommen werden, jedoch würde ich mich sehr freuen!

      Ich bezeichne meinen Blog als unabhängig, da ich keinen Chef, Geldgeber oder Ähnliches habe. Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass niemand zu 100 Prozent objektiv sein kann. Dies habe ich in meinem Artikel nicht ausgedrückt, danke für den Hinweis! 🙂
      Jedoch habe ich die Möglichkeit meine Anonymität zu nutzen. Außerdem bin ich „mein eigener Chef“, wenn man es mal grob sieht. Daher möchte ich durch meine Ehrlichkeit Objektivität herstellen. Ob mir dies gelingt, ist Ansichtssache.

      Im Übrigen habe ich noch nicht viel Erfahrung, sehe das Ganze also mehr als Experiment. Des Weiteren befindet sich mein Blog noch in der Aufbauphase.

      Deine Kritik hat mir Verbesserungspotential aufgezeigt, das ich sehr gerne umsetzen möchte. Dies wird mir sehr weiterhelfen!

      Was hälst Du denn allgemein von meinem Denkansatz? Gut oder schlecht? Oder mangelt es an der Umsetzung?
      Ich freue mich sehr auf deine Antwort 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.